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Samstag, 1. Dezember 2018
Von der Berufung zum Hobby – Wann ist der Traum vom Bestsellerautor-Dasein ausgeträumt?
Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.
Träumen wir nicht alle davon, dass unsere Bücher irgendwann in den Bestsellerlisten dieser Welt erscheinen? Einer Verfilmung unserer Geschichten sind wir natürlich auch nicht abgeneigt. Irgendwann. Wir müssen nur hart genug daran arbeiten, fleißig schreiben, zurückstecken und uns immer weiter verbessern. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Verlage auf uns aufmerksam werden. Viele von uns hegen vermutlich schon seit Teenagertagen den Wunsch, irgendwann vom Schreiben leben zu können. Also warum nicht bis zum bitteren Ende daran festhalten?
Samstag, 13. Oktober 2018
Teamwork im NaNoWriMo - Motivation in Schreibgruppen
Wer beim NaNoWriMo mitmachen möchte, hat zwei Möglichkeiten diesen zu bestreiten. Alleine oder in einer (kleinen) Gruppe. Und es gibt durchaus einige, die den Wunsch haben, den NaNoWriMo nicht alleine, sondern in einer Gruppe zu gewinnen. Oder zumindest mit Unterstützung von anderen Schreibenden, die ebenfalls das Ziel verfolgen, im November die 50.000 Wörter zu knacken.
Es ist völlig in Ordnung, wenn du alleine schreiben möchtest. Du kannst alleine entscheiden, wann du schreibst, und musst auf niemanden Rücksicht nehmen. Und du musst dir nicht ansehen, dass jemand anderes noch mehr schreibt als du. Etwas, was einige eher frustriert als motiviert.
Aber ab und an kann es motivierend sein, mit anderen zu schreiben. Man motiviert sich gegenseitig oder treibt sich an, doch endlich mal zu schreiben und nicht noch eine Seite zu suchen oder ein Video auf YouTube zu schauen (oder anders auszudrücken: zu prokrastinieren).
Es ist völlig in Ordnung, wenn du alleine schreiben möchtest. Du kannst alleine entscheiden, wann du schreibst, und musst auf niemanden Rücksicht nehmen. Und du musst dir nicht ansehen, dass jemand anderes noch mehr schreibt als du. Etwas, was einige eher frustriert als motiviert.
Aber ab und an kann es motivierend sein, mit anderen zu schreiben. Man motiviert sich gegenseitig oder treibt sich an, doch endlich mal zu schreiben und nicht noch eine Seite zu suchen oder ein Video auf YouTube zu schauen (oder anders auszudrücken: zu prokrastinieren).
Montag, 1. Oktober 2018
NaNoWriMo – Oder: Ist Druck wirklich gleich Diamant?
Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.
Es ist ein bisschen vergleichbar mit einem großen Familienfest – Weihnachten etwa. Man weiß das ganze Jahr, dass es kommt, freut sich auch irgendwie drauf, hat gleichzeitig Angst vor dem ganzen Stress und den Verpflichtungen, die es mit sich bringt und denkt schon im Juli zum ersten Mal an die Vorbereitung. Und während man noch überlegt, wie genau man das anstellen könnte, ist es plötzlich da – überraschend, jedes Jahr aufs Neue. So ist das auch mit dem NaNoWriMo.
Es ist ein bisschen vergleichbar mit einem großen Familienfest – Weihnachten etwa. Man weiß das ganze Jahr, dass es kommt, freut sich auch irgendwie drauf, hat gleichzeitig Angst vor dem ganzen Stress und den Verpflichtungen, die es mit sich bringt und denkt schon im Juli zum ersten Mal an die Vorbereitung. Und während man noch überlegt, wie genau man das anstellen könnte, ist es plötzlich da – überraschend, jedes Jahr aufs Neue. So ist das auch mit dem NaNoWriMo.
Samstag, 15. September 2018
7 Wege, wie du deinen Erfolg als Autor sichtbar machst
"Ein Autor/Eine Autorin ist nur dann erfolgreich, wenn er/sie veröffentlicht wurde!" Dieser Glaubenssatz ist noch weit verbreitet.
Es kann niederschmetternd sein, auf einen Verlagsvertrag oder einen Platz in der Anthologie zu hoffen und Absage um Absage zu kassieren. Was die meisten Autoren/Autorinnen dabei jedoch vergessen: Erfolg sollte nicht darüber definiert sein, ob sich ein Herausgeber deinem Werk annimmt. Wir Autoren und Autorinnen haben alle unsere Erfolge, die jedoch kaum jemand wahrnimmt. Nicht einmal wir und deshalb denken wir oft, dass wir gar nichts erreichen. Damit ist jetzt Schluss!
Es kann niederschmetternd sein, auf einen Verlagsvertrag oder einen Platz in der Anthologie zu hoffen und Absage um Absage zu kassieren. Was die meisten Autoren/Autorinnen dabei jedoch vergessen: Erfolg sollte nicht darüber definiert sein, ob sich ein Herausgeber deinem Werk annimmt. Wir Autoren und Autorinnen haben alle unsere Erfolge, die jedoch kaum jemand wahrnimmt. Nicht einmal wir und deshalb denken wir oft, dass wir gar nichts erreichen. Damit ist jetzt Schluss!
Samstag, 8. September 2018
Social Media: Likes und Abos sind nicht alles
Soziale Netzwerke sind für Autoren heute fast nicht mehr wegzudenken. Sie bieten eine unglaubliche Vielfalt, sich und seine Bücher zu präsentieren, und man kann sich sogar mit seinen LeserInnen austauschen. Viele Autoren hecheln deshalb Likes und Abos hinterher und verlieren dabei manchmal sich selbst.
Im Internet kursieren haufenweise Tipps, wie sich Autoren in den sozialen Netzwerken präsentieren können. Wie längerfristig Kontakte gepflegt werden und ein Netzwerk aufgebaut werden kann. Meist lautet die Tendenz: Weniger ist mehr. Lieber ein paar wenige Netzwerke aussuchen und diese dafür intensiv pflegen. Intensiv heißt, regelmäßig Content liefern. Möglichst jeden Tag ein Post auf Facebook, ein Bild auf Instagram, sich täglich in den Stories zeigen und da YouTube die zweitgrößte Suchmaschine ist, sollte man sicher ein Video pro Woche raushauen.
Im Internet kursieren haufenweise Tipps, wie sich Autoren in den sozialen Netzwerken präsentieren können. Wie längerfristig Kontakte gepflegt werden und ein Netzwerk aufgebaut werden kann. Meist lautet die Tendenz: Weniger ist mehr. Lieber ein paar wenige Netzwerke aussuchen und diese dafür intensiv pflegen. Intensiv heißt, regelmäßig Content liefern. Möglichst jeden Tag ein Post auf Facebook, ein Bild auf Instagram, sich täglich in den Stories zeigen und da YouTube die zweitgrößte Suchmaschine ist, sollte man sicher ein Video pro Woche raushauen.
Mittwoch, 5. September 2018
Mythos selbstbewusster Autor: Warum wir lieber in Selbstzweifeln versinken, anstatt unsere Arbeit zu würdigen
«Hallo! Du bist Selfpublishing-Autor und der Meinung, dein Buch könnte das beste selbst veröffentlichte Buch der Szene sein?»
Vor ein paar Monaten erhielt ich eine Mail mit diesen Zeilen als Aufhänger. Es war eine Einladung meines Distributors, mit meinem Buch am Deutschen Selfpublishing Preis (DSPP) teilzunehmen. Obwohl die Bewerbungszeit inzwischen schon lange vorbei ist, ist mir dieser Satz bis heute präsent im Kopf geblieben. Meine erste Reaktion, als ich ihn gelesen habe? Laut loslachen. Welche Autorin oder welcher Autor hätte denn das Selbstbewusstsein, so etwas vom eigenen Roman zu behaupten? Allein die Aussage, das beste selbst veröffentlichte Buch der Szene geschrieben zu haben, schien mir völlig absurd – hatte ich doch nie auch nur einmal darüber nachgedacht, dass mein Buch gewinnwürdig, geschweige denn das Beste von irgendetwas sein könnte. Doch je länger ich mich mit dem Gedanken beschäftigte, desto mehr drängte sich die Frage auf: Warum eigentlich nicht? Was ist so falsch daran, wenn eine Autorin, ein Autor selbstbewusst zu ihren oder seinen Werken stehen kann? Und warum tun wir das eigentlich nicht öfter?
Vor ein paar Monaten erhielt ich eine Mail mit diesen Zeilen als Aufhänger. Es war eine Einladung meines Distributors, mit meinem Buch am Deutschen Selfpublishing Preis (DSPP) teilzunehmen. Obwohl die Bewerbungszeit inzwischen schon lange vorbei ist, ist mir dieser Satz bis heute präsent im Kopf geblieben. Meine erste Reaktion, als ich ihn gelesen habe? Laut loslachen. Welche Autorin oder welcher Autor hätte denn das Selbstbewusstsein, so etwas vom eigenen Roman zu behaupten? Allein die Aussage, das beste selbst veröffentlichte Buch der Szene geschrieben zu haben, schien mir völlig absurd – hatte ich doch nie auch nur einmal darüber nachgedacht, dass mein Buch gewinnwürdig, geschweige denn das Beste von irgendetwas sein könnte. Doch je länger ich mich mit dem Gedanken beschäftigte, desto mehr drängte sich die Frage auf: Warum eigentlich nicht? Was ist so falsch daran, wenn eine Autorin, ein Autor selbstbewusst zu ihren oder seinen Werken stehen kann? Und warum tun wir das eigentlich nicht öfter?
Samstag, 1. September 2018
Die Einsamkeit beim Schreiben
Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.
Ich schreibe, und das war schon immer mein Traum. Ich sitze hier am Tisch, während die Sonne auf mich fällt, und hacke in die Tastatur meines treuen Laptops. Der VHS-Kurs „Maschineschreiben“ hat sich letztendlich neben dem Autofahren tatsächlich als das einzig Nützliche erwiesen, was ich als Teenager gelernt habe. Hätte ich dieses Argument nur schon in der Schule gehabt, denke ich, während ich immer noch in die Tastatur hacke. Die Sonne ist längst ums Haus herumgewandert, und dennoch sitze und schreibe ich unverdrossen in meiner eigenen kleinen Welt: Immerhin werde ich dafür bezahlt, weshalb ich vermute, dass ich auch gelesen werde, von irgendjemandem.
Mittwoch, 25. Juli 2018
Wunschberuf: Autor - Die Vorbereitung
Wie bereits in meinem vorangegangen Artikel erwähnt, bin ich ein großer Freund von Vorbereitung und Planung. Das mag vielleicht etwas spießig wirken und hat auf den ersten Blick wenig mit dem kreativen Autorenleben zu tun. Dennoch ist eine gute Vorplanung meines Erachtens besonders wichtig, wenn es um den Einstieg in den Wunschberuf “Autor” geht. Wenn du zumindest einen ungefähren Plan davon hast, was du machen und erreichen willst, wird dir das viele Dinge erleichtern. Unter anderem die Entscheidung, hauptberuflich Autor zu werden.
Mittwoch, 18. Juli 2018
Tippen im Dunkeln - 10-Fingerschreibsystem
Ich habe neulich erfahren, dass viele das 10-Fingerschreibsystem in der Schule mit Schreibmaschinen lernten. Sie waren verblüfft, dass einige aus meiner Generation das nie gelernt haben. Ich habe mir meine Gedanken dazu gemacht und denke, es hängt mit dem Umbruch der Nutzung von Schreibmaschinen zu Computern zusammen. Nicht jede Schule konnte sich Computer leisten und Schreibmaschinen waren groß, schwer und laut. Ich habe einen Rückblick in meine Vergangenheit gewagt und nach Situationen gesucht, in denen ich es hätte lernen können:
Mittwoch, 11. Juli 2018
Es kommt immer auf die Ziele an - Interview mit Alice Högner über „AuthorWing“
Wenn man gerade anfängt, sich mit dem Schreiben zu beschäftigen, ist es gut, sich zu informieren. Doch, wo findet man alle Infos, die man braucht? Wen kann man fragen, ohne zu stören oder eine genervte Antwort zu bekommen? Ein großartiges Projekt ist „AuthorWing“. Ich bin selbst seit einigen Monaten ein Teil der Community und fühle mich dort sehr wohl. Nicht zuletzt, weil Ally dieses Projekt mit so viel Liebe aufzieht. Ich habe ihr ein paar Fragen darüber und ihr Autorenleben gestellt und auch als erfahrenere Autorin noch den einen oder anderen Tipp mitnehmen können.
Samstag, 7. Juli 2018
„Für mich ist das Ziel vor Augen das Wichtigste“ – Interview mit Sissi Kandziora
Mit „Nur was ich mag – Leben kann so einfach sein“ hat Sissi Kandziora einen Ratgeber auf die Beine gestellt, der dabei unterstützend helfen soll, sich nur auf das zu besinnen, was einem wirklich gefällt.
Doch Sissi ist nicht nur Selfpublisherin, sie ist YouTuberin, Selbstständige, Hundemama und eine kreative Frau, die ständig neue Ideen entwickelt. Im heutigen Interview habe ich sie zu ihrem Weg und Alltag befragt.
Mittwoch, 4. Juli 2018
Gibt es einen Bestseller-Code?
In letzter Zeit hat das Sachbuch „Der Bestseller-Code“ von Jodie Archer und MatthewJockers für Wirbel in der Autorenszene gesorgt. Wir hatten es heimlich ja schon immer geahnt – und die Lektüre diverser Schreibratgeber hat es uns gelehrt: Es gibt einen Masterplan guter Bücher. Als Mediennutzer brauchst du dir ja bloß ein paar Hollywood-Blockbuster anzuschauen und dann weißt du, es gibt dieses Schema, das immer passt. Aber ist es wirklich so einfach, einen Bestseller zu landen? Und was haben die Autoren des Werkes „Der Bestseller-Code“ denn nun konkret herausgefunden?
Sonntag, 1. Juli 2018
DKZV? Nein, danke!
Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.
Kürzlich war ich bei meinen Eltern zum Mittagessen eingeladen. Wir tauschten uns über dieses und jenes aus und kamen schließlich auf meine Schreiberei zu sprechen.
Da berichtete mir meine Mutter ganz aufgeregt, dass eine Bekannte von ihr jetzt ein Buch veröffentlicht hätte. „Sie ist Autorin, genau wie du!“ Nur hätte sie sogar bei einem Verlag unterschrieben. Wow, dachte ich, das Glück hatte ich bisher noch nicht.
Samstag, 30. Juni 2018
Die sieben besten Gründe, Artikel zu schreiben
Natürlich will auch ich einmal mein Geld mit dem Schreiben literarischer Bestseller verdienen, die Leserschaft wie Kritiker*innen gleichermaßen begeistern! ;-) Doch bis es soweit ist, schreibe ich Artikel, Kolumnen, Portraits oder Interviews für diverse Zeitschriften – nicht nur mit Vergnügen, sondern auch mit Gewinn! Schreiben ist ein Handwerk, das beim Verfassen von kurzen, informativen oder auch stimmungsvollen Texten bestens erlernt und geübt werden kann.
Mit jedem Wort, das du schreibst, gewinnst du mehr an Erfahrung und mehr Sicherheit im Ausdruck! Das Schreiben von Artikeln bringt dir – auch auf lange Sicht - solide Erkenntnisse und funktionierende Arbeitsmethoden. Dieses sind für mich die sieben besten Gründe, um sie zu schreiben.
Mit jedem Wort, das du schreibst, gewinnst du mehr an Erfahrung und mehr Sicherheit im Ausdruck! Das Schreiben von Artikeln bringt dir – auch auf lange Sicht - solide Erkenntnisse und funktionierende Arbeitsmethoden. Dieses sind für mich die sieben besten Gründe, um sie zu schreiben.
Mittwoch, 27. Juni 2018
Wenn die Leidenschaft zum Stress wird – Schreiben im Überlebensmodus
Während ich hier sitze und diese Zeilen schreibe, denke ich, dass mich das ja eigentlich schon wieder viel zu sehr stresst und ich mir lieber eine Pause gönnen sollte. Aber zugleich ist das Thema dieses Artikels zu wichtig, weil es jeden von uns treffen kann.
Zunächst einmal: Schreiben ist wichtig und macht Spaß. Wir schreiben, um dem Alltag zu entfliehen, Probleme zu bewältigen, Erlebnisse aufzuarbeiten und weil die Ideen in unserem Kopf danach verlangen, rausgelassen zu werden. Wir schreiben, um uns mitzuteilen, damit die Welt einen Anteil an den Geschichten in uns hat.
Zunächst einmal: Schreiben ist wichtig und macht Spaß. Wir schreiben, um dem Alltag zu entfliehen, Probleme zu bewältigen, Erlebnisse aufzuarbeiten und weil die Ideen in unserem Kopf danach verlangen, rausgelassen zu werden. Wir schreiben, um uns mitzuteilen, damit die Welt einen Anteil an den Geschichten in uns hat.
Samstag, 23. Juni 2018
Zwischen Verkehrschaos und kuscheliger Atmosphäre – Die Buchmesse Hofheim 2018
Zum zweiten Mal hat am 09.06. und 10.06.2018 die Buchmesse Hofheim stattgefunden. Hofheim liegt in der Nähe von Frankfurt am Main, die Messehalle befindet sich im Industriegebiet. Insgesamt war die Veranstaltung eher klein, 34 Aussteller waren dort, darunter ein paar Verlage und viele Selfpublisher.
Mittwoch, 20. Juni 2018
Wenn Schreiben weh tut
Was haben ein Bürojob, ein Studium und das Leben als Schreiberling gemein? In den meisten Fällen wohl dann und wann Rückenschmerzen, einen verspannten Nacken und schmerzende Handgelenke. Kommt euch das bekannt vor? Mir auf jeden Fall. Ich bin ein Paradebeispiel für Ersteres und Letzteres: Rückenschmerzen durch zu langes, pausenloses Sitzen und Schmerzen im Handgelenk durch meine Obsession, immer alles zuerst mit der Hand schreiben zu wollen.
Samstag, 16. Juni 2018
Erfolgreich bist du erst, wenn du vom Schreiben leben kannst!
Vier Bücher in einem Jahr veröffentlichen, tausende von Fans und begeisterte Leser täglich auf den Social Media Plattformen erreichen, den ganzen Tag mit dem Schreiben verbringen, mindestens einmal im Jahr auf Schreiburlaub auf irgendeine Insel in ein Standhaus mit Meerblick fahren, schon Verträge für die nächsten drei Jahre mit Verlagen in der Tasche. Ein erfolgreiches Autorenleben sieht in den Köpfen vieler vermutlich so aus. Eine Utopie, die ich gerne hätte, die aber nie möglich sein wird.
Mittwoch, 13. Juni 2018
Planlos glücklich: Ohne Plot zum Roman
Ich begann mit dem Schreiben, als ich sieben war. Damals hatte ich noch keine Ahnung von Charakterentwicklung, Spannungsbogen oder Szenenaufbau. Erst ein paar Jahre später bin ich in den Weiten des World Wide Webs über ein Wort gestolpert, das meine ganze Sicht aufs Schreiben für immer verändern sollte.
PLOT.
Es brannte sich wie ein heißes Eisen in meinem Gedächtnis ein und war jahrelang mein ständiger Begleiter beim Schreiben. In jedem Forum, in dem ich aktiv war, in jeder Schreibgruppe und in jedem Ratgeber, den ich gelesen habe, schien derselbe Tenor zu herrschen: ohne Plot und Planung, kein Roman.
PLOT.
Es brannte sich wie ein heißes Eisen in meinem Gedächtnis ein und war jahrelang mein ständiger Begleiter beim Schreiben. In jedem Forum, in dem ich aktiv war, in jeder Schreibgruppe und in jedem Ratgeber, den ich gelesen habe, schien derselbe Tenor zu herrschen: ohne Plot und Planung, kein Roman.
Samstag, 9. Juni 2018
Wunschberuf: Autor.
Ehrlich gesagt, halte ich nicht viel von Aussprüchen wie "Man darf nie aufhören zu träumen". Für mich klingt das nach einem netten Lebensmotto, das man sich gerne als Wandtattoo über das Bett hängt, einen aber nicht wirklich weiterbringt. Natürlich gebe ich mich auch Tagträumen hin. Aber im Grunde bin ich ein Mensch, der sich Ziele setzt und auch daran arbeitet, diese zu erreichen.
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