Die Schreibmeer-Kolumne. Einmal im Monat dürfen unsere Autoren unter diesem Deckmantel aus den Tiefen des Schreibmeers blubbern.
Manchmal verursacht es mir körperliche Schmerzen, zu hören, was manche Autoren so von sich geben. Ich versuche mir dann immer einzureden, dass ich auch mal angefangen habe und dass ich den großen Vorteil habe, mit der Technik aufgewachsen zu sein, aber bei manchen Fragen rollen sich mir vor Empörung mehr als nur die Fußnägel hoch.
Scheinbar gibt es aber bei den älteren Jungautoren einigen Klärungsbedarf bezüglich des Autorenlebens und ich nutze diese Plattform einfach mal, um mich auf ihre Ebene des Bewusstseins hinabzubegeben und die beliebte Suchmaschine Google mit Informationen zu füttern, auf die jeder eigentlich auch kommen könnte, ohne das Internet zu bemühen. Ich sage nicht, dass man eine bestimmte Intelligenz vorweisen muss, um Autor oder gar Selfpublisher zu sein, aber ein Mindestmaß an logischem Denken und technischem Verständnis wäre schon von Vorteil. Ich gebe zu, nicht jeder kann alles wissen, aber über so manche vom hohen Ross hinunter geworfene Frage, wundere ich mich doch sehr. Und ein bisschen froh macht es mich, dass der Großteil der Massen mir in den einfachsten Fragen so hinterherhinkt, dass ich mir getrost noch ein paar Jahre Zeit mit meinem Debütroman lassen kann.

