Wenn man momentan durch das Angebot an Filmen auf Netflix scrollt, dann wird schnell klar, dass der Streaminganbieter die Redewendung «Netflix & Chill» gerade sehr wörtlich nimmt: Das Angebot an kitschigen Winter- und Weihnachtsfilmen ist so groß, dass auch der leidenschaftlichste Serienjunkie bis in den Sommer damit beschäftigt wäre, alle anzusehen.
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Samstag, 22. Dezember 2018
Mittwoch, 7. November 2018
Mysterium Marketing
„Du willst als Autor*in bekannt werden? Du willst vom Schreiben leben? Du willst eine Fanbase aufbauen, die auf jede neue Geschichte hinfiebert? Nichts leichter als das! Alles, was du brauchst, ist eine spannende Handlung, glaubwürdige Figuren, etwas Glück und vor allem: gutes Marketing!“
Mittwoch, 5. September 2018
Mythos selbstbewusster Autor: Warum wir lieber in Selbstzweifeln versinken, anstatt unsere Arbeit zu würdigen
«Hallo! Du bist Selfpublishing-Autor und der Meinung, dein Buch könnte das beste selbst veröffentlichte Buch der Szene sein?»
Vor ein paar Monaten erhielt ich eine Mail mit diesen Zeilen als Aufhänger. Es war eine Einladung meines Distributors, mit meinem Buch am Deutschen Selfpublishing Preis (DSPP) teilzunehmen. Obwohl die Bewerbungszeit inzwischen schon lange vorbei ist, ist mir dieser Satz bis heute präsent im Kopf geblieben. Meine erste Reaktion, als ich ihn gelesen habe? Laut loslachen. Welche Autorin oder welcher Autor hätte denn das Selbstbewusstsein, so etwas vom eigenen Roman zu behaupten? Allein die Aussage, das beste selbst veröffentlichte Buch der Szene geschrieben zu haben, schien mir völlig absurd – hatte ich doch nie auch nur einmal darüber nachgedacht, dass mein Buch gewinnwürdig, geschweige denn das Beste von irgendetwas sein könnte. Doch je länger ich mich mit dem Gedanken beschäftigte, desto mehr drängte sich die Frage auf: Warum eigentlich nicht? Was ist so falsch daran, wenn eine Autorin, ein Autor selbstbewusst zu ihren oder seinen Werken stehen kann? Und warum tun wir das eigentlich nicht öfter?
Vor ein paar Monaten erhielt ich eine Mail mit diesen Zeilen als Aufhänger. Es war eine Einladung meines Distributors, mit meinem Buch am Deutschen Selfpublishing Preis (DSPP) teilzunehmen. Obwohl die Bewerbungszeit inzwischen schon lange vorbei ist, ist mir dieser Satz bis heute präsent im Kopf geblieben. Meine erste Reaktion, als ich ihn gelesen habe? Laut loslachen. Welche Autorin oder welcher Autor hätte denn das Selbstbewusstsein, so etwas vom eigenen Roman zu behaupten? Allein die Aussage, das beste selbst veröffentlichte Buch der Szene geschrieben zu haben, schien mir völlig absurd – hatte ich doch nie auch nur einmal darüber nachgedacht, dass mein Buch gewinnwürdig, geschweige denn das Beste von irgendetwas sein könnte. Doch je länger ich mich mit dem Gedanken beschäftigte, desto mehr drängte sich die Frage auf: Warum eigentlich nicht? Was ist so falsch daran, wenn eine Autorin, ein Autor selbstbewusst zu ihren oder seinen Werken stehen kann? Und warum tun wir das eigentlich nicht öfter?
Mittwoch, 13. Juni 2018
Planlos glücklich: Ohne Plot zum Roman
Ich begann mit dem Schreiben, als ich sieben war. Damals hatte ich noch keine Ahnung von Charakterentwicklung, Spannungsbogen oder Szenenaufbau. Erst ein paar Jahre später bin ich in den Weiten des World Wide Webs über ein Wort gestolpert, das meine ganze Sicht aufs Schreiben für immer verändern sollte.
PLOT.
Es brannte sich wie ein heißes Eisen in meinem Gedächtnis ein und war jahrelang mein ständiger Begleiter beim Schreiben. In jedem Forum, in dem ich aktiv war, in jeder Schreibgruppe und in jedem Ratgeber, den ich gelesen habe, schien derselbe Tenor zu herrschen: ohne Plot und Planung, kein Roman.
PLOT.
Es brannte sich wie ein heißes Eisen in meinem Gedächtnis ein und war jahrelang mein ständiger Begleiter beim Schreiben. In jedem Forum, in dem ich aktiv war, in jeder Schreibgruppe und in jedem Ratgeber, den ich gelesen habe, schien derselbe Tenor zu herrschen: ohne Plot und Planung, kein Roman.
Samstag, 2. Juni 2018
Dilemma Testleser: Wie sag ich dem Autor, dass ich seine Geschichte nicht mag?
Im Entstehungsprozess eines Buches – von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung – sind Testleser unumgänglich. Sie zeigen dem betriebsblinden Autor auf, wo die Schwächen und Stärken seiner Geschichte liegen und geben Feedback zu ihren Leseeindrücken. So weit, so theoretisch. Die Wahrheit ist, dass nicht jeder Mensch als Testleser geeignet ist und – noch weitaus wichtiger – dass nicht jeder Roman jedem Testleser entspricht, genauso wenig, wie jedes Buch jedem Menschen gefallen kann. Denn: Geschmack ist bekanntlich subjektiv. Auch wenn ich persönlich der Meinung bin, dass dies die Welt bunt und abwechslungsreich macht, ist es mir schon öfters passiert, dass ich genau deswegen in einen Gewissenskonflikt geraten bin, als ich mich als Testleserin für andere Autoren zur Verfügung gestellt habe.
Samstag, 14. April 2018
Social Media – Brauch ich das wirklich?
Januar 2017. Während draußen das Feuerwerk knallt und nebenan das Gläserklirren meiner Nachbarn zu hören ist, sitze ich vor dem Laptop und starte das neue Jahr schreibend. Dieses Mal habe ich mir nur einen einzigen Vorsatz gemacht, aber ich bin fest entschlossen, ihn umzusetzen: Ich will mein erstes Buch im Selfpublishing herausbringen.
Mittwoch, 13. September 2017
Wege aus der Überarbeitungsspirale
Der erste Entwurf ist beendet und die Geschichte lange genug liegen gelassen worden, um etwas Abstand zu kriegen. Doch die wirkliche Arbeit beginnt erst, denn nun steht die allseits gefürchtete Überarbeitung an. Das Fundament der Geschichte ist gelegt und die Zeiten, in denen man frisch-fröhlich darauf los tippen konnte, sind vorbei. Ab jetzt wird geformt, gekürzt, gedreht und gewendet, bis aus dem anfänglichen Rohschliff ein Diamant geworden ist.
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