Als unser Schreibmeer-Team mögliche Themen zum NaNoWriMo diskutierte, war mir sofort klar, welches davon ich haben wollte. Klar hätte ich auch zu NaNo Communities etwas schreiben können, oder über das Balancieren von Job und Schreiben im November – denn mit beidem habe ich reichlich Erfahrung. Aber was Selbstzweifel angeht, bin ich Experte. Der NaNo hat in dieser Hinsicht zwei Gesichter – das Aufmunternde, Lächelnde, das deine Selbstzweifel schmelzen lässt wie Eis an der Sonne, und das Kritische, Unbarmherzige, das sie ins Unermessliche verzerrt. Ich kenne beide gut, und ich glaube, dass es vielen Wrimos genauso geht – egal ob Anfänger oder erfahrener Teilnehmer.
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Mittwoch, 17. Oktober 2018
Mittwoch, 11. April 2018
Autor sucht Anschluss — was du auf jeden Fall beachten solltest, bevor du einer Autorengruppe beitrittst
Mittwoch, 25. Oktober 2017
Fanfiction and Me, Teil 2 – eine Bilanz
Willkommen zurück zum zweiten Teil meines Artikels über meine persönliche Fanfiction-Erfahrungen. Wie ich im ersten Teil bereits erwähnt habe, bin ich seit einigen Jahren nicht mehr Teil der Community, schaue aber immer noch gerne auf diese Zeit zurück. Es ist mir auch nicht peinlich – im Gegenteil. Ich bin überzeugt, dass Fanfiction und die Gemeinschaft dahinter mein Schreiben und meine Art, mich in der Autoren-Community zu bewegen, maßgeblich mitgeformt haben.
Samstag, 14. Oktober 2017
Fanfiction and Me, Teil 1 – ein Rückblick
Kannst du dich erinnern, wann du das erste Mal von Fanfiction gehört hast? Und was genau das war? Man erzählt sich ja unter Autoren und Lesern so einiges, und kommt meist zu dem Schluss, dass diese Form der Literatur ziemlich polarisiert. „Es geht nur um Sex und die perversen Fantasien irgendwelcher Fangirls“ oder „Ist doch eh alles geklaut – null Eigenleistung“ so die eine Seite, „ein Paradies für Leser, die alternative Versionen bevorzugen“ und „eine große Chance für angehende Autoren“ die andere.
Samstag, 10. Juni 2017
Der Antagonist ist immer der Böse – Regeln für Gegenspieler, gegen die man verstoßen kann und sollte
Jonathan steht am Morgen auf. Die Sonne scheint durch sein Fenster, und draußen singen die Vögel. Er ist sofort total ausgeschlafen und startet mit Kaffee und einem leckeren Frühstück in den Tag. Auf dem Weg zur Arbeit geschieht absolut nichts, und er kommt wie immer rechtzeitig ins Büro. Seine Mitarbeiter grüßen ihn freundlich, die Chefin lächelt ihm zu und die Arbeit macht mal wieder total Spaß. Den Abend verbringt er mit seiner Freundin, die ihn bereits mit seinem Lieblingsessen zu Hause erwartet hat.
Ganz ernsthaft, würdest du so eine Geschichte lesen wollen?
"Es passiert ja gar nichts", würdest du dich wahrscheinlich beschweren und das Buch kurzerhand weglegen.
Denn wie wir alle wissen, interessieren wir uns mehr dafür, wer wen betrogen und wer mit wem gestritten hat, als für eine harmonische Beziehung oder einen friedlichen Alltag. Und genauso ist es in der Literatur. Eine Geschichte über einen Helden, dem alles gelingt, ist einfach nur todlangweilig. Ein spannender und guter Plot lebt vom Konflikt.
Und da spielt natürlich einer eine ganz besondere Rolle: der Antagonist. (Ich benutze im Folgenden die männlichen Formen, meine aber genauso auch Antagonistin, Protagonistin, Heldin etc.)
Ganz ernsthaft, würdest du so eine Geschichte lesen wollen?
"Es passiert ja gar nichts", würdest du dich wahrscheinlich beschweren und das Buch kurzerhand weglegen.
Denn wie wir alle wissen, interessieren wir uns mehr dafür, wer wen betrogen und wer mit wem gestritten hat, als für eine harmonische Beziehung oder einen friedlichen Alltag. Und genauso ist es in der Literatur. Eine Geschichte über einen Helden, dem alles gelingt, ist einfach nur todlangweilig. Ein spannender und guter Plot lebt vom Konflikt.
Und da spielt natürlich einer eine ganz besondere Rolle: der Antagonist. (Ich benutze im Folgenden die männlichen Formen, meine aber genauso auch Antagonistin, Protagonistin, Heldin etc.)
Mittwoch, 24. Mai 2017
Die Dystopie - „Es war doch alles gut gemeint …“
„Dystopie? Was ist das denn?“
Noch vor gar nicht langer Zeit war dies die gängige Reaktion, wenn ich mal wieder die Frage „Was schreibst du denn so?“ beantwortete. Doch alles halb so schlimm, denn erstens war ich durch mein anderes Genre Mystery bereits an die fragenden Blicke gewohnt, und zweitens brauchte ich hier keine langen Ausführungen, sondern nur kurze Hinweise. „Sowas wie Die Tribute von Panem“ bei jüngeren oder „Ähnlich wie Brave New World oder 1984“ bei älteren oder klassisch bewanderten Lesern konnte schnell Abhilfe schaffen.Mittwoch, 22. März 2017
Reden wir doch mal übers Wetter …
Ach, das Wetter. Immer wieder gut für ein bisschen Smalltalk, oder für eine ausgewachsene Meinungsverschiedenheit. Viel zu warm für diese Breitengrade. Viel zu kalt für diese Jahreszeit. Und überhaupt, warum regnet es schon wieder?
Und damit meine ich nicht nur die aktuellen Gegebenheiten draußen vor dem Fenster, sondern auch die in Romanen und Geschichten. Selbst in der Literatur ist Wetter ein dauerpräsentes Thema, und eines, das häufig zur Diskussion einlädt.
Und damit meine ich nicht nur die aktuellen Gegebenheiten draußen vor dem Fenster, sondern auch die in Romanen und Geschichten. Selbst in der Literatur ist Wetter ein dauerpräsentes Thema, und eines, das häufig zur Diskussion einlädt.
Mittwoch, 15. Februar 2017
Mein Genre – ein Mysterium?
Autorentreffen auf der Buchmesse. Nette Leute, tolle Stimmung – und irgendwann fällt sie, die einfache aber bedeutungsschwere Frage: „Sag mal, in welchem Genre bist du so unterwegs?“
Eine Frage, die für uns Autoren so normal ist wie für andere die nach dem Sternzeichen oder dem Lieblingsverein. Wir begegnen ihr immer und überall, egal ob es sich um eine Verlagsbewerbung, die Vorstellung in einer neuen Autorengruppe oder eine harmlose Unterhaltungen mit Freunden handelt. Es scheint fast, als sei das Genre ein unentbehrlicher Teil von uns, eine wichtige Facette unserer Persönlichkeit, wie Haarfarbe oder Lieblingsessen.
Auch ich kenne diese Frage nur zu gut, und weiß daher auch, was nun unweigerlich folgen wird.
„Historische Krimis“, antwortet die neben mir mit einem Lächeln.
„Fantasy“, verrät der nächste.
Irgendwann haben alle geantwortet, und die Blicke richten sich auf mich. Ich schlucke. „Also …“
Eine Frage, die für uns Autoren so normal ist wie für andere die nach dem Sternzeichen oder dem Lieblingsverein. Wir begegnen ihr immer und überall, egal ob es sich um eine Verlagsbewerbung, die Vorstellung in einer neuen Autorengruppe oder eine harmlose Unterhaltungen mit Freunden handelt. Es scheint fast, als sei das Genre ein unentbehrlicher Teil von uns, eine wichtige Facette unserer Persönlichkeit, wie Haarfarbe oder Lieblingsessen.
Auch ich kenne diese Frage nur zu gut, und weiß daher auch, was nun unweigerlich folgen wird.
„Historische Krimis“, antwortet die neben mir mit einem Lächeln.
„Fantasy“, verrät der nächste.
Irgendwann haben alle geantwortet, und die Blicke richten sich auf mich. Ich schlucke. „Also …“
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