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Mittwoch, 26. September 2018

Der Masterprocrastinator

Vor kurzem ertappte ich mich wieder einmal dabei, nichts zu tun. Nicht, dass ich mich aktiv von der Arbeit abgehalten hätte… Ich meine, ich hätte an meinem Portfolio für die Uni schreiben können… Oder an diesem Artikel… Oder an meiner Kurzgeschichte… Oder an der Vorbereitung für meine Masterarbeit… Aber man wird ja wohl auch mal Nichts tun dürfen?! Das dachte ich mir zumindest und gammelte so vor mich hin. Im Hinterkopf immer diese leicht säuerliche, leise, schnöselige Stimme, die mich daran erinnerte, dass die Deadline für das Portfolio am Ende des Monats ist und die Deadline für den Artikel schon in fünf Tagen… Manchmal besteht Nichtstun bei mir auch aus zwei Stunden YouTube-Videos gucken und sich am Ende fragen, wie man bei „Game of Thrones – Sansa Stark – Staffel vier“ gelandet ist, obwohl man gerade bei Staffel eins, Folge fünf war und keine Ahnung hat, was da gerade auf dem Bildschirm abgeht. 


Samstag, 30. Juni 2018

Die sieben besten Gründe, Artikel zu schreiben

Natürlich will auch ich einmal mein Geld mit dem Schreiben literarischer Bestseller verdienen, die Leserschaft wie Kritiker*innen gleichermaßen begeistern! ;-) Doch bis es soweit ist, schreibe ich Artikel, Kolumnen, Portraits oder Interviews für diverse Zeitschriften – nicht nur mit Vergnügen, sondern auch mit Gewinn! Schreiben ist ein Handwerk, das beim Verfassen von kurzen, informativen oder auch stimmungsvollen Texten bestens erlernt und geübt werden kann.

Mit jedem Wort, das du schreibst, gewinnst du mehr an Erfahrung und mehr Sicherheit im Ausdruck! Das Schreiben von Artikeln bringt dir – auch auf lange Sicht - solide Erkenntnisse und funktionierende Arbeitsmethoden. Dieses sind für mich die sieben besten Gründe, um sie zu schreiben. 


Mittwoch, 20. Juni 2018

Wenn Schreiben weh tut

Was haben ein Bürojob, ein Studium und das Leben als Schreiberling gemein? In den meisten Fällen wohl dann und wann Rückenschmerzen, einen verspannten Nacken und schmerzende Handgelenke. Kommt euch das bekannt vor? Mir auf jeden Fall. Ich bin ein Paradebeispiel für Ersteres und Letzteres: Rückenschmerzen durch zu langes, pausenloses Sitzen und Schmerzen im Handgelenk durch meine Obsession, immer alles zuerst mit der Hand schreiben zu wollen. 

Samstag, 9. Juni 2018

Wunschberuf: Autor.

Ehrlich gesagt, halte ich nicht viel von Aussprüchen wie "Man darf nie aufhören zu träumen". Für mich klingt das nach einem netten Lebensmotto, das man sich gerne als Wandtattoo über das Bett hängt, einen aber nicht wirklich weiterbringt. Natürlich gebe ich mich auch Tagträumen hin. Aber im Grunde bin ich ein Mensch, der sich Ziele setzt und auch daran arbeitet, diese zu erreichen. 


 

Mittwoch, 16. Mai 2018

Crowdfunding für Autoren

Machen wir uns nichts vor: Wenn man sein Buch selbst veröffentlichen will, kostet das eine Menge Geld. Nicht jeder hat die nötigen finanziellen Mittel auf der hohen Kante oder kann monatlich einen bestimmten Betrag beiseite legen. Eine attraktive Möglichkeit ist das Crowdfunding. Da ich gerade erst anfange, mich näher mit dem Thema zu beschäftigen und Autorenkollegen eher von außen dabei beobachtet habe, habe ich mir ein paar Experten gesucht und sie dazu befragt.

 

Mittwoch, 9. Mai 2018

OneNote für Autor*innen

Als ich Tinkas begeisterten Artikel über ihren Wechsel zu Evernote las, musste ich schmunzeln - denn ich bin genau den umgekehrten Weg gegangen, weg von Evernote und hin zu OneNote. Nun ist es so, dass das Schreiben vielfältig ist. Jede*r Autor*in hat andere Methoden, andere Präferenzen. Manche kommen mit Wortzielen am Tag gut hin, einige kein bisschen. Einige nutzen dezidierte Schreibprogramme, andere funktionieren immer noch am besten mit Word/Open Office und einer Zettelwirtschaft.
Und darum gibt es meinen Artikel als Antwort auf Tinkas Artikel. Während für sie Evernote besser als OneNote war, lief es für mich genau umgekehrt. Und daher kann es nicht schaden, beide Programme vorzustellen.


Samstag, 17. März 2018

Den Schreiballtag organisieren mit Evernote und Trello

Es ist ein bisschen gewagt, es als Offenbarung zu bezeichnen. Aber im Moment bin ich regelrecht süchtig nach der Kombination aus Evernote, Pinterest und Trello. Keine Ahnung, wie das passiert ist. Ich bin beim Stöbern auf Pinterest auf Evernote gestoßen und dachte, ich gebe ihm mal eine Chance. Ich dachte, es wäre wie OneNote. Davon war ich zwar anfänglich begeistert, aber doch irgendwann gefrustet. Ich konnte meine Notizen zwar anlegen, aber alles war viel zu unübersichtlich und doch irgendwie strukturiert. Ich wollte, mal wieder, zu viel und habe mich verzettelt.


Samstag, 3. März 2018

On the Road: Schreiberlinge unterwegs

Die Möglichkeit, flexibel und ortsunabhängig zu arbeiten, zählt für viele Schreibende zu den absoluten Pluspunkten des Autorenlebens. Und natürlich bringen die neuen Eindrücke und Erlebnisse, die man in der Großen Weiten Welt (GWW – nicht zu verwechseln mit www (-;) aufsammelt, auch ein Mehr an Erfahrung, Anregung und Inspiration. Das Schreiben in anderen Ländern bietet eine Reihe an Herausforderungen - und auch ein paar gute Impulse für das Schreiben in heimischen Breiten.

 

Samstag, 2. Dezember 2017

Bloggen für Anfänger: In 7 Schritten zum eigenen Blog (1. Teil)

Sie sprießen gerade wie Pilze aus den Boden und kaum ein Autor hat sich nicht wenigstens einmal Gedanken darüber gemacht, einen zu starten. Die Rede ist von Weblogs, kurz Blogs. Bloggen ist ein tolles Hobby, das so manch einer schon zum Beruf gemacht hat.

Doch wie startet man einen Blog? Was muss man alles beachten und was sollte man mitbringen, wenn man unter die Blogger gehen möchte? In der folgenden Artikelreihe möchte ich dir in sieben Schritten wertvolle Tipps an die Hand geben, wie du erfolgreich in die Blogosphäre einsteigen kannst.



Mittwoch, 14. Juni 2017

Plotten mit vielen Charakteren

George R. R. Martin macht es vor - man kann Romane mit einem sehr großen Cast schreiben, ohne dabei durcheinanderzukommen oder einen Strang völlig aus dem Blick zu verlieren. Leider weiß ich nicht, wie genau der große Meister dabei vorgeht und ob - oder wie - er seine Geschichten plant. Aber auch mein Cast an Erzählcharakteren hat sich inzwischen stärker verselbstständigt, als mir lieb ist. Da ich keine reine Plotterin bin - Szenenpläne oder ähnlich enge Korsetts sind mir ein Graus - habe ich nach einer praktischen und übersichtlichen Methode gesucht, um gleichzeitig alle wichtigen Erzählcharaktere mit ihren Strängen unter einen Hut zu bekommen und trotzdem locker genug zu planen, um mir Freiheiten zu lassen.


Samstag, 17. Dezember 2016

Arbeitsorganisation. Oder: Ich und mein liebenswertes kleines Chaos

Als Einzelkämpfer im Homeoffice ist man sein eigener Herr. Das ist toll. Kein „Tu dies, tu das“ aus der Chefetage, keine nervigen Dresscodes, keine unflexiblen Arbeitszeiten. Herrlich!
Doch wie bei so vielen Dingen hat die Medaille zwei Seiten. Diese Freiheit ist Fluch und Segen zugleich. Auf der Pro-Seite stehen ganz eindeutig ein paar wichtige Punkte:

  • Einpassung der Arbeit in die Eckpfeiler des Privatlebens
  • Persönliche Freiheit auch am Arbeitsplatz
  • Flexibilität in allen Lebensbereichen 
  • Arbeiten nach dem persönlichen Biorhythmus 

Aber auch ein großes, dickes Contra gibt es:
  • Auch die Organisation hängt allein an mir. 

Um die Arbeitsorganisation ohne Druck und Vorgaben „von oben“ im Griff zu behalten, habe ich mir ein eigenes System erarbeitet. Das kann für den einen oder anderen Leser bekannt sein, andere mögen sagen, dass es nichts für sie selbst ist, wieder andere aber finden aber vielleicht eine Anregung und können mit meinen Vorschlägen etwas anfangen. Denn es sind nur Ideen, die man abwandeln oder ganz anders umsetzen kann. Alles kann, nichts muss ;)


Mittwoch, 26. Oktober 2016

Die Qual der Wahl – Autoren und Smartphones

Schreiben ist eine Tätigkeit, die früher oder später alle Bereiche des täglichen Lebens in irgendeiner Weise beeinflusst und durchdringt. Zumindest ist es bei mir so. Egal wo ich gehe und stehe, mir rauschen Geschichten durch den Kopf. Und hin und wieder auch Dinge, die ich sofort notieren muss, um sie nicht zu vergessen.
Inzwischen ist alles ganz einfach – Idee im Kopf? Zack, ich greife zum Smartphone und notiere sie. Oder notiere die ganze Szene. Oder schreibe mal eben 1000 Wörter, während ich im Bus sitze und von A nach B fahre.


Samstag, 22. Oktober 2016

Schreibratgeber oder Wie zur Hölle schreibt man einen Roman?

Es ist nun gut und gerne 5 Jahre her, dass mich ein Gedanke einfach nicht mehr losließ. Ich will einen Roman schreiben.

Doch wie zur Hölle schreibt man einen Roman?
Sicher. Ich hatte in der Vergangenheit bereits gewisse Erfahrungen beim Schreiben von Drehbüchern, Songtexten und Kurzgeschichten gesammelt. Doch ein ganzer Roman? Das ist dann doch ein völlig anderes Kaliber.


Mittwoch, 20. Juli 2016

Schreiben mit Kind – Spagat zwischen Organisation und Improvisation

Schokoflecken auf der Tastatur und Kuscheltiere zwischen den Recherchebüchern – für Autoren mit Kindern ist das Alltag.
Doch nicht nur der Arbeitsplatz muss verteidigt werden, auch die Arbeitszeit wird regelmäßig von den kleinen Monstern bedroht.
Schreiben mit Baby und Kleinkind – wie das gelingt und wie mein Alltag so aussieht, darüber möchte ich heute sprechen.


Samstag, 27. Februar 2016

Träume: Fluch & Segen eines Autors



Samstag, 21. November 2015

Was du über Schreibwettbewerbe wissen solltest

Es gibt sie zahlreich und sie begegnen wohl jedem, der gerne schreibt, früher oder später: Schreibwettbewerbe. Sie eröffnen uns neue Möglichkeiten, zum Beispiel die Veröffentlichung einer Kurzgeschichte in einer Anthologie. Manchmal winken auch attraktive Geldpreise oder ganze Romanveröffentlichungen.


Montag, 1. Juni 2015

Wie fange ich an? Über Discovery Writer und Outliner

Immer wieder tauchen die gleichen Fragen bei Schreibneulingen auf – und diese möchte ich mit meiner Anfänger-Reihe „Basics“ beantworten. In diesem Artikel möchte ich euch erklären, was Discovery Writer und Outliner überhaupt sind, wie sie arbeiten, ein berühmtes Beispiel für die eine und andere Art nennen und euch helfen herauszufinden, ob ihr eher zu den Discovery Writern oder Outlinern gehört.